....Wo Sport Spass macht.... Verein für Leistungs - Freizeit und Gesundheitssport
Chronik
Gründung und Entwicklung
Das 19. Jahrhundert neigte sich mit Riesenschritten dem Ende zu, als die Idee, in Hostenbach einen Turnverein zu gründen, von zwölf Hostenbachern in die Tat umgesetzt wurde. Am 15. Juli des Jahres 1898 trafen sich Jakob Burgard, Mathias Burgard, Michael Stutz, Jakob Kneip, Josef Rupp, Peter Bohnenberger, Sebastian Bohnenberger, Johann Ahlhelm, Peter Burbach, Johann Bogenschütz und Jakob Decker bei Jakob Burgard in der Gaststätte "beim Weiss", um den Turnverein "Germania" aus der Taufe zu heben.
Als 1. Vorsitzender ging aus dieser Gründungsversammlung Mathias Burgard, von Beruf Bergmann, hervor. In seiner zweijährigen Amtszeit bis zum Jahr 1900 hatten er und der junge Verein einige Schwierigkeiten zu überstehen.
Die erste Satzung enthält folgendes Manifest:
Der Hostenbacher Turnverein "Germania", gegründet in der Versammlung am 15. Juli 1898, bezweckt die Pflege des deutschen Turnens, die Ausbildung körperlicher Kräfte und Gewandtheit, die Erweckung und Befestigung einer sittlich mannhaften und vaterländischen Gesinnung. Der Verein sucht diesen Zweck zu erreichen durch Turnen, Fechten, Turnspiele, Turnfahrten, gesellige Zusammenkünfte, Verbreitung und Verwertung turnerischer Schriften und Bücher.
Jede politische und religiöse Parteiströmung ist ausgeschlossen.
Eine Schulturnhalle gab es seinerzeit nicht, eine Glückauf-Halle schon gar nicht. Der Turn- und Übungsbetrieb wurde in den Sommermonaten vor dem damaligen Gasthaus Burgard und im Winter im Saal des Gasthauses abgewickelt.
Zentrales Turngerät war ein "Reck", dass aus zwei Eichenpfosten und einer Eisenstange eben zu einem Reck zusammengefügt wurde. Am Giebel des Vereinslokal war ein Eisenträger eingelassen, der durch ein Tau ergänzt wurde, um das Hangeln und Klettern zu ermöglichen.
Die Übungs- und Trainingsinhalte bestanden zudem aus Freiübungen, Laufen, Springen, Stoßen, Hangeln, Ringen und Stemmen. Dies alles wurde in strenger Zucht vollzogen, was immer wir heute darunter zu verstehen haben. Vielleicht war hier der militärische Drill gemeint, den die Mitglieder erlernt hatten, während sie dienten. In der Gründerzeit setzten sich die Mitglieder des Turnvereins nämlich überwiegend aus Gedienten zusammen. Kinder, Jugendliche und Frauen hatten in dieser Zeit noch keinen Zugang zum Turnen in unserem Verein.
Es sollte noch bis in die zwanziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts dauern, bis man auch im jugendlichen Alter, aber erst ab 14 Jahren - nach der Schulzeit - Mitglied im Verein werden konnte.
Nur ein Jahr nach der Gründung, also im Sommer des Jahres 1899 beteiligte sich der TV Hostenbach bereits am Gauturnfest des damaligen Saargaues in der heutigen Ortsgemeinde Schaffhausen beim gleichnamigen Nachbarverein. Die Wettkämpfe wurden übrigens in "Saudersch Wiesen" ausgetragen.
Der Turnverein von Schaffhausen, bereits sechs Jahre vorher also im Jahr 1892 gegründet hatte mit seinen Turnern schon "alte Hasen" und war bereits mit "professionellen" Turngeräten ausgestattet, auf die man nun in Hostenbach auch nicht mehr verzichten wollte. So folgte noch im Winter 1899 die Anschaffung eines Reck, im ersten Jahr des 20. Jahrhundert einen Barren. Pferd und eine Matte wurden im Jahr 1901 angeschafft. Damit war die Basis für eine gute, turnerische Vereinsentwicklung geschaffen.
Diese ersten größeren Investitionen belasteten die Vereinskasse mit immerhin 260 Mark, was bei einem monatlichen Mitgliedsbeitrag von 25 Pfg doch ein gehöriger Brocken war, wenn man bedenkt, dass die 45 Mitglieder jährlich gerade mal einen Beitrag von insgesamt 135 Mark abführten. Bereits damals wusste man, wie zusätzlich Geld in die Kasse kommt. Man veranstaltete Turner-Bälle, um die Vereinskasse aufzubessern.
Im Jahr 1924 wurde innerhalb des Vereins eine selbständige Turnerinnen-Abteilung gegründet, nachdem sich junge Mädchen und Frauen bereits seit Anfang der zwanziger Jahre mit Vorführungen bei den jährlichen Bällen und Vereinsveranstaltungen beteiligten. Geleitet wurde die Abteilung allerdings von einem "Kerl". Der damalige Oberturnwart, Johann Zwer leitete diese Abteilung und errang mit den Frauen noch im gleichen Jahr beim Gauturnfest am 13. Juli in Mettlach den 1. Vereinspreis.
Neben dem Turnen hatte auch die Musik einen wichtigen Platz im Verein eingenommen. Der TV Hostenbach verfügte nämlich über einen Turner-Spielmannszug, der bereits im Jahr 1904 gegründet wurde und über viele Jahrzehnte im Vereinsleben und im gesamten Ort seine kulturelle Aufgabe hatte und auch mehr als gut ausfüllte.
Seinen ersten großen Auftritt hatte der Spielmannszug am 25. Juni 1905, als sich 18 Turnvereine zur feierlichen Fahnenweihe auf einem Wiesengelände in der Wadgasser Straße einfanden. Zahlreiche Teilnehmer wohnten dem fest bei, icht zuletzt um den Schaufkämpfen der Ringer zuzuschauen und den jungen Hostenbach, Johann Rinkenbach als Sieger zu feiern, der bereits vor fast 100 Jahren einen Geldpreis erhielt.
Im Jahr 1909 zählte der Turnverein bereits 99 Mitglieder und war somit groß genug, um das Gauturnfest auf dem "Festplatz Floßfeld (an der Wadgasser Straße) zu organisieren und durchzuführen, musikalisch umrahmt durch die Musik des Spielmannszuges.
Der Turnverein beteiligte sich aber nicht nur an lokalen oder regionalen Sportereignissen. Bereits im Jahre 1908 beteilige sich mit Franz Hohlfeld ein Turner aus Hostenbach am Deutschen Turnfest in Frankfurt. Er hielt nicht nur die Hostenbacher Fahnen hoch. Er vertrat mit dem Schwalbacher Robert Meißner die Farben des damaligen Saargaues. Im Jahr 1913 beteiligte man sich mit vier Turnern an einem Staffellauf von Straßburg nach Leipzig, um auf das Deutsche Turnfest einzustimmen.
Es blieb nicht allein bei der Teilnahme, man war überdies auch erfolgreich. Im Jahr 1928 kehrte J. Blaschke erfolgsgekrönt vom Deutschen Turnfest in Köln zurück. Theo Tabellion errang im Jahre 1938 in Breslau beim Jugend-Siebenkampf den 7. Rang, was angesichts der Teilnehmerzahl einen enormen sportlichen Erfolg darstellte.
1933 griffen die Nationalsozialisten einschneidend in die Organisationsstruktur des Sports ein und zerschlugen sie bzw. formten sie um. In den Jahren 1935 und 1936 wurden die bürgerlichen Vereine völlig gleichgeschaltet; sie mussten die demokratischen Strukturen aufgeben und sich dem Führerprinzip beugen. Die Deutsche Turnerschaft wurde aufgelöst, die Vereine in die neue NS-Sportorganisation eingeordnet. Erwähnenswert ist, dass Johann Zwer als Oberturnwart und Vorsitzender den Verein und den Turngedanken in Hostenbach hochhielt.
Der zweite Weltkrieg und seine Folgen bewirkten, dass die Turnvereine durch Militärregierungen der Alliierten verboten wurden und es dauerte 5 Jahre bis zur Wiedergründung des Vereins im Jahr 1950, wobei bereits ab Juli 1949 dem Omnisportverein "Sportfreunde"-Hostenbach eine Sparte Turnen angegliedert war, deren Leiter Anton Müller war.
Am 15. Januar 1950 fanden sich 32 Versammlungsteilnehmer im Gasthaus Petersohn ein, um den Turnverein erneut zu konstituieren, so dass einem schnellen Wachstum und einem lebendigen Vereinsleben nichts mehr im Wege stand.
So ist es auch nicht verwunderlich, dass bereits im Jahr 1953, als das erste Deutsche Turnfest der Nachkriegszeit in Hamburg durchgeführt wurde, der TV Hostenbach durch die Turner Josef Blaschke, Josef und Peter Pinke, Konrad Tabellion und Johann Zwer erfolgreich vertreten wurde.
Die Zahl der Vereinsmitglieder wuchs kontinuierlich, so auch die Zahl der Teilnehmer, die zu den Deutschen Turnfesten pilgerten, unabhängig davon, ob es nach Berlin, Stuttgart, Hannover, Frankfurt oder nach Leipzig ging.
In unserem Verein hatte bereits seit Beginn der zwanziger Jahre aber auch das Ballspiel seinen Platz. Im Jahr 1923 wurde die Faustballabteilung gegründet, die sich aufgrund ihrer Erfolge nicht nur auf Gau-Ebene sondern auch in den angrenzenden Regionen einen guten Namen geschaffen hatte. In den Jahren 1966 bis 1973 avancierten die Faustballer aus Hostenbach zum Abonnement-Sieger auf Gau-Ebene. Andere Sportarten kamen, das Faustballspiel musste gehen. Das Interesse an diesem Spiel ging soweit zurück, dass es die Abteilung irgend wann einmal nicht mehr gab.
Für knapp zwei Jahrzehnte, also von 1964 bis Anfang der 80er Jahre war das Faustballspiel eines der Aushängeschilder unseres Vereines. Sowohl das weibliche als auch das männliche Geschlecht kehrte von Meisterschaften lorbeergekrönt nach Hause. Erwähnenswert sind vor allem die Landesmeisterschaft, errungen durch eine Schülermannschaft und Erfolge der Damen bei den Deutschen bzw. den Süddeutschen Meisterschaften.
Bedauerlicherweise war mit diesem Mannschaftssport so um 1983 auch Schluss. Nun waren wiederum andere Sportarten in den Vordergrund gerückt, die den traditionellen Ballspielen den Rang ablaufen sollten. So zum Beispiel Volleyball. In Hostenbach wird mit einer etwa fünf Jahre dauernden Unterbrechung nun auch schon seit über 2 Jahrzehnten Volleyball gespielt.
Wer ein guter Turner sein wollte, der musste auch auf der Laufbahn konkurrenzfähig sein, so war es zumindest in den früheren Jahrzehnten. Laufen, Springen und Stoßen gehörten ja bekanntlich von Anfang an zu den Disziplinen, die in den Trainingsstunden absolviert wurden.
Einen besonderen Aufschwung erlebt die Leichtathletik in den siebziger und achtziger Jahres des vergangenen Jahrhunderts. Die zielstrebige Arbeit Turnbrüder Walter Mergen, Robert Schmitt und Gerhard Thanisch im Sport- und Turnunterricht der Grund- und Hauptschule Hostenbach als Sport- und Turnlehrer und im Verein als Trainer blieben nicht ohne Erfolg. Die Leichtathletinnen und Leichtathleten aus Hostenbach konnten bei vielen Veranstaltungen des Turnerbundes und auch des Leichtathletikverbandes Siege und Platzierungen erzielen.
Die Vereinsfahne
In der Generalversammlung vom 7. Januar 1962 beschloss der TV Hostenbach im Rahmen einer großen Zeltveranstaltung die Weihe der neuen Vereinsfahne und ein Wertungsspielen für Spielmanns- und Fanfarenzüge durchzuführen. Am 26. Mai 1962 begannen die Festlichkeiten mit einem Kommers, der von Ortsvereinen gestaltet wurde.
Der Gauvorsitzende, Edmund Bürtin, nahm in Anwesenheit der Vertreter der beiden Patenvereine, des TuS Wadgassen und des TV Schaffhausen, des Schirmherrn, Herrn Arbeitsdirektor Franz Ludwig (Röchling'sche Eisen-und Stahlwerke, Völklingen) und zahlreicher Ehrengäste die Fahnenweihe vor. Gaupressewart Heinrich Lessel berichtete damals in der Saarbrücker Zeitung u.a. Bürtin nahm die Weihe vor, "der in seiner Ansprache auf die Bedeutung der Stunde einging und die schmucke Fahne nach ihrer Enthüllung und dem Einrollen der alten Vereinsfahne, an die Treuefahne des STB und die älteste Fahne im Turngau, die des TuS Wadgassen, anrührte und sie dann dem TV Hostenbach übergab . Die Patenvereine schenkten Fahnenschleifen.
Die neue Fahne wurde von zwei Mitgliedern des TV Hostenbach entworfen. Neben dem Vorsitzenden Gerhard Thanisch hatte Rektor Werner Recktenwald entscheidenden Anteil an der Gestaltung.
In der Vereinszeitung nr. 2/3 vom Februar 1962 beschrieb Gerhard Thanisch die neue Fahne wie folgt:
Vorderseite: weinrotes Grundtuch aus Fahnensamt mit hineingesticktem Vereinswappen in Originalform- und Farbe. Übereinstimmung mit den Anstecknadeln und den Tuchabzeichen des Vereins.
Rückseite: goldgelbes Grundtuch aus Fahnenseide mit groß aufgelegtem vierfachen F aus seidenem Silbergrau, darauf weinrotes appliziertes stilisiertes DTB. Über diesen Zeichen steht in roter Plattstichstickerei der Vereinsname. Auch die Jahreszahlen 1898 (Gründungsjahr) und 1962 (Jahr der Anschaffung der Fahne) erscheinen auf dieser Seite. Das ganze Tuch ist mit Goldkordelfransen besetzt. Dazu kommen noch nickelvergoldete Quasten mit Schnur. Die Maße der Fahne: 130 cm x 110 cm. Die Fahne wurde von der Coburger Fahnenfabrik hergestellt. Sie erhielt den Zuspruch in Erinnerung an die turnergeschichtliche und politische Bedeutung Coburgs als Grenzstadt.
Im Vorwort zur Festschrift führte der Vereinsvorsitzende u.a. aus:"...ein Emblem der Zusammengehörigkeit, Symbol unserer Zielsetzung, Mahnmal einer freiwilligen Verpflichtung. Unsere Fahne zeigt unser Programm: Frisch, Fromm, Fröhlich, Frei. Als Tuch hat sie realen und ästhetischen Wert. Sie soll aber überall dort, wo sie gezeigt wird, von den höheren Werten, die die Gemeinschaft in sich birgt, künden. An uns liegt es, sie nicht zum heuchlerischen Deckmantel einer kraftlosen Gemeinschaft werden zu lassen."
Gaupressewart Lessel führte in der SZ weiter aus: "In der Festansprache zum Thema Der Mensch unserer Zeit und die turnerische Aufgabe deutete der Vorsitzende des gastgebenden Vereins, Gerhard Thanisch, die Situation unserer Tage so, dass das alte lateinische Losungswort ,....ut sit mens sana in corpore sano...besondere Beachtung verdiene. Auf den Turnerwahlspruch Frisch, Fromm, Fröhlich, Frei eingehend, gelang dem Vorsitzenden eine klare Deutung, so dass das Symbol der Turnerschaft, die 4 F die auch die neue Fahne schmücken, allen Versammelten deutlich wurde".
Bleibt noch darauf hinzuweisen, dass am Festsonntag auch die französische Harmonie munizipale Porcelette (Lothringen) Ehrengast des Turnvereins von 1898 Hostenbach e.V. war.
(Gerhard Thanisch)

- Vereinsfahne Vorderseite

- Vereinsfahne Rückseite
EHRUNGEN!
Ehrenmitglied kann man im TV Hostenbach werden, aufgrund einer langjährigen Mitgliedschaft im Verein oder durch Verdienste die man sich als aktiver Sportler, als Funktionsträger oder durch sonstige außerordentliche, vereinsfördernde Leistungen erwirbt.
Grundsätzlich ist man Mitglied im Verein kraft Anmeldung, unabhängig vom Alter zum Zeitpunkt der Anmeldung. Wird zum Zeitpunkt der Geburt eines Kindes seitens der Eltern der Wille bekundet, dass das Kind Mitglied im Verein wird, so ist das Kind als Mitglied des Vereins zu führen. Es ist allerdings seitens der Eltern notwendig, dass unabhängig vom Bestehen des Familienbeitrags die Geburt und auch die Aufnahme als Mitglied angemeldet wird. Es ist also unerlässlich, dass seitens der Erziehungsberechtigten eine entsprechende Willenserklärung abgegeben wird. Mit der Vollendung des 18. Lebensjahres erlicht dr Anspruch auf die Zugehörigkeit zum Familienbeitrag. Das Mitglied entscheidet, ob es ab sofort den Einzelbeitrag leistet oder den Verein verlassen möchte.
Ehrungen der Mitglieder
aufgrund ununterbrochener Mitgliedschaft
10 Jahre - Nadel mit Urkunde
20 Jahre - silberne Nadel mit Urkunde
25 Jahre - silberne Nadel mit Kranz und Urkunde
40 Jahre - goldene Nadel und Urkunde
50 Jahre - goldene Nadel mit Rubin und Urkunde
Beitragsbefreiung für Mitglieder aufgrund langjähriger Zugehörigkeit
Mitglieder, die bereits mit der Geburt angemeldet wurden und den Familienbeitrag in Anspruch nehmen, erlangen mit Vollendung des 65. Lebensjahres eine Befreiung vom Mitgliedsbeitrag.
Mitglieder, die bereits im Kindesalter einen Einzelbeitrag leisten werden nach Ablauf von 50. Beitragsjahren von der Zahlung des Beitrags befreit.
Mitglieder, die sich als Erwachsende dem Verein anschließen, werden nach Ablauf von 40. Mitgliedsjahren oder mit Vollendung des 80. Lebensjahres vom Beitrag befreit, wenn sie mindestens 30 Jahre im Verein waren.
Die Beitragsbefreiung bezieht nicht automatisch eine Ehrenmitgliedschaft nach sich.
Die Ehrenmitgliedschaft kann erworben werden für besondere Sportliche Leistungen, langjährige Ausübung eines oder mehrerer Ämter im Verein und aufgrund sonstiger außerordentlicher und vereinsfördernder Verdienste.
Akive Sportler. Funktionsträger, Gönner und Förderer des Vereins können aufgrund von Vorstandsbeschlüssen oder Vorschlägen durch den Turnrat oder die Jahreshauptversammlung zu Ehrenmitgliedern vorgeschlagen werden. Die Vorschläge werden vom Vorstand geprüft, vorbereitet und dem Turnrat zur Verabschiedung vorgetragen. Die Vorschläge werden im Turnrat verabschiedet.
Die Ehrenmitgliedschaft ist verbunden mit einer Beitragsbefreiung. Diese erfolgt im nächsten Quartal nach der Ernennung.
Mit dieser Ehrenordnung treten alle vorherigen Fassungen außer Kraft.
Mitglieder, die bereits im Kindesalter einen Einzelbeitrag leisten werden nach Ablauf von 50. Beitragsjahren von der Zahlung des Beitrags befreit.

